Argentinien – Schweiz: 72 Jahre Warten, ein Viertelfinal, ein Torhüter als Hoffnung

Updated Juli 2026
Licensed
Available in US
Fast payouts
18+ Only

Ladevorgang...

Want more predictions?
Join our Telegram channel
Join

NATI-DOSSIER

Kurz zusammengefasst: Zum ersten Mal seit 1954 steht die Schweiz in einem WM-Viertelfinal — und der Gegner könnte kaum grösser sein: Lionel Messis Argentinien, am 12. Juli um 03:00 MESZ (Samstagnacht auf Sonntag) im Arrowhead Stadium in Kansas City. Die Buchmacher sehen Argentinien vorn (1.71 bis 1.80 dezimal), die Nati bei 5.25 — lang, aber nicht chancenlos. Nach dem Elfmeter-Krimi gegen Kolumbien weiss das ganze Land: Gregor Kobel kann ein solches Spiel im Alleingang drehen.

Schweizer Nationalspieler feiern ausgelassen vor der eigenen Fankurve nach dem Erreichen des Viertelfinals
Vancouver, 7. Juli: nach 4:3 im Elfmeterschiessen gegen Kolumbien liegt sich die Nati in den Armen — das erste WM-Viertelfinal seit 72 Jahren ist Tatsache.

Warum dieses Spiel Geschichte ist

72 Jahre. So lange ist es her, dass die Schweiz zuletzt in einem WM-Viertelfinal stand. Das war 1954, bei der Heim-WM, in der legendären «Hitzeschlacht von Lausanne» — einem 5:7 gegen Österreich, das mit siebzehn Toren bis heute das torreichste Spiel der WM-Geschichte ist. Seither: vier Achtelfinals in Folge (2014, 2018, 2022, 2026), jedes Mal Endstation. Bis jetzt.

Den Bann brach die Nati am 7. Juli in Vancouver, im BC Place, gegen Kolumbien: 0:0 nach 120 Minuten, dann 4:3 im Elfmeterschiessen. Kobel parierte den Versuch von Cucho Hernández, Rubén Vargas verwandelte den entscheidenden Penalty. Es ist das erste Turnier überhaupt, in dem die Schweiz zwei K.o.-Spiele gewonnen hat.

Insider-Notiz: Vergessen Sie kurz die Aussenseiter-Quote. Die Schweiz hat in diesem Turnier erst drei Gegentore kassiert — die zweitbeste Defensive im gesamten Achtelfinal-Feld hinter Spanien. Kobel steht bei 16 Paraden. Gegen eine argentinische Mannschaft, die in jedem ihrer letzten drei Spiele ein Gegentor kassiert hat, ist das kein kleines Detail, sondern der ganze Plan.

Die Quoten im Überblick

Ausgang (90 Min.) Quote (Dezimal) Lesart
Argentinien 1.71 – 1.80 Favorit, aber keine Formalität
Unentschieden 3.50 Nati-Weg ins Elfmeterschiessen
Schweiz 5.25 lang, doch mit Substanz

Aggregiert via DK Network und Squawka (DraftKings, bet365), Stand 8. Juli 2026. Zur Einordnung: Argentiniens Linie schwankt je nach Buch zwischen -140 (1.71) und 4/5 (1.80) — noch keine feste Konsens-Quote.

In der Weltmeister-Wertung notiert die Schweiz bei 34.00 dezimal (Stand 8. Juli) — die längste Quote aller acht verbliebenen Teams, gemeinsam mit dem «Dark Horse»-Etikett. Argentinien liegt bei 4.90 und ist nach dem Achtelfinal-Comeback gegen Ägypten (3:2) einer der grossen Gewinner am Wettmarkt.

Die Bilanz spricht klar für Argentinien — die Geschichte nicht nur

Sieben Duelle seit 1966, fünf argentinische Siege, zwei Unentschieden, kein Schweizer Sieg. Das letzte WM-Duell: 2014, Achtelfinal, 1:0 für Argentinien durch Ángel Di María in der 118. Minute — ein Tor, das der Schweiz damals ein Viertelfinal knapp verwehrte. Es ist, mit anderen Worten, eine offene Rechnung.

Merkmal Argentinien Schweiz
Turnierbilanz ungeschlagen, 5 Siege, 14 Tore ungeschlagen (Colombia n. E.)
Gegentore im Turnier zuletzt in jedem der 3 Spiele nur 3 insgesamt
Schlüsselfigur Messi (8 Tore, Torschützen-Leader) Kobel (16 Paraden)
Achillesferse Abwehr wackelt unter Druck Chancenverwertung

Turnierdaten Stand 8. Juli 2026, Quellen: Squawka, ESPN, Al Jazeera. Die H2H-Bilanz ist historisch, die Formzahlen beziehen sich auf die WM 2026.

Messi — und warum die Nati ihn nicht fürchten muss wie 2014

Lionel Messi führt mit acht Toren die Torschützenliste an, hat in jedem Spiel getroffen und ist im Golden-Boot-Markt zum Favoriten aufgestiegen (2.20 dezimal). Er ist der Unterschiedsspieler schlechthin. Aber: Diese argentinische Mannschaft ist defensiv verwundbar, sie hat sich gegen Ägypten erst nach einem 2:2 in Sicherheit gebracht. Wenn die Schweiz eine Blaupause hat, dann diese — kompakt bleiben, das Zentrum verdichten, auf Kobel und auf einen Umschaltmoment vertrauen.

Insider-Notiz: Ein unterschätztes Thema sind die Gelbsperren. Bei der Schweiz stehen Granit Xhaka, Denis Zakaria und Miro Muheim je bei einer Verwarnung aus dem Achtelfinal — eine weitere Karte im Viertelfinal, und der Spieler fehlt im Halbfinal. Bei Argentinien betrifft das Gonzalo Montiel. In einem so engen Spiel kann eine taktische Karte die halbe Startelf für die nächste Runde kosten. Yakin wird sein Mittelfeld genau deshalb auf Messerschneide führen müssen.

Personal: ein Wackelkandidat, sonst Vollbesetzung

Bei der Nati ist Johan Manzambi (Knie, ohne Kontakt) ein Zweifelsfall — das MRT hat Schlimmeres ausgeschlossen, er könnte für das Viertelfinal zurückkehren, nachdem er gegen Kolumbien gefehlt hat. Manzambi war in der Gruppenphase einer der auffälligsten Schweizer. Argentinien meldet keine Ausfälle; einzig Montiel steht sperrengefährdet auf dem Zettel.

Murat Yakin gab sich vor der Partie betont ruhig: «Wir sind vorbereitet», liess der Nati-Trainer wissen — ein Satz, der nach dem Kolumbien-Krimi mehr Gewicht hat als jede Kampfansage.

Torhüter im Fokus, konzentriert auf der Torlinie kurz vor einem Elfmeter, Stadion im Hintergrund unscharf
Der Faktor Kobel: 16 Paraden im Turnier, der gehaltene Penalty gegen Kolumbien — gegen Argentiniens wackelige Abwehr ist der Schweizer Schlussmann die grösste Hoffnung.

Der Rahmen: Samstagnacht in der Schweiz

Anpfiff ist um 03:00 MESZ in der Nacht von Samstag auf Sonntag — für Schweizer Fans die härteste Kickoff-Zeit des Turniers. Das Arrowhead Stadium in Kansas City ist offen, für den späten Abend sind Schauer und Gewitter möglich (rund 22–24 °C, 40 Prozent Niederschlagswahrscheinlichkeit). Ein tiefer, rutschiger Rasen würde eher der defensiv organisierten Nati helfen als Argentiniens Kombinationsspiel.

Beispiel (nur zur Illustration, Dezimalquoten): a) 20 CHF auf «Schweiz nicht verlieren» (Doppelte Chance X2) bei einer angenommenen Linie von 2.10 ergibt im Erfolgsfall 42 CHF — der Weg über ein Unentschieden ins Elfmeterschiessen ist der realistischste Nati-Plan. b) 10 CHF auf den Schweizer 90-Minuten-Sieg bei 5.25 ergibt 52.50 CHF. Für den Quotenvergleich in Dezimalformat führen BillyBets und MrPacho Aggregate für Schweizer Leser. Vor dem Einsatz immer die eigene Linie prüfen.
Wetten kann süchtig machen und zu Geldverlust führen. Nur ab 18, mit festem Budget und ohne Verlustjagd. Spiel verantwortungsbewusst.

Wie es weitergeht

Gewinnt die Schweiz, wartet im Halbfinal (SF2, Mittwoch 15. Juli, 21:00 MESZ, Atlanta) der Sieger aus Norwegen gegen England (11. Juli). Den Weg dorthin und alle vier Paarungen ordnen wir im Viertelfinal-Tableau, den Rückblick auf den Achtelfinal-Krimi finden Sie im Schweiz–Algerien-Rückblick und im Nati-Achtelfinal-Ausblick. Live-Bewegungen der Quoten stehen unter Live-Quoten, Details zum Team im Nati-Dossier.

Wann spielt die Schweiz gegen Argentinien?
Am 12. Juli 2026 um 03:00 MESZ (Nacht von Samstag auf Sonntag) im Arrowhead Stadium in Kansas City — das vierte WM-Viertelfinal 2026.
Wann stand die Schweiz zuletzt in einem WM-Viertelfinal?
1954, bei der Heim-WM, mit dem 5:7 gegen Österreich in Lausanne. Es ist das erste Schweizer Viertelfinal seit 72 Jahren.
Wie stehen die Quoten?
Argentinien 1.71 bis 1.80, Unentschieden 3.50, Schweiz 5.25 (Dezimal, aggregiert, Stand 8. Juli 2026). In der Weltmeister-Wertung liegt die Schweiz bei 34.00, Argentinien bei 4.90.
Wie ist die WM-Bilanz Schweiz gegen Argentinien?
Sieben Duelle seit 1966: fünf argentinische Siege, zwei Unentschieden, kein Schweizer Sieg. Das letzte WM-Duell 2014 ging 0:1 durch Di María in der 118. Minute an Argentinien.
Wer ist bei der Nati fraglich?
Johan Manzambi (Knie) ist ein Zweifelsfall. Xhaka, Zakaria und Muheim stehen je eine Verwarnung von einer möglichen Halbfinal-Sperre entfernt.